Fracking - Umweltgefährdendes Gasbohren
Von C. Neumann
Erdgas ist flexibel einsetzbar und ökologisch weniger bedenklich als Kohle und Öl. Leider bewegt Profitgier die Gasbranche dazu, ein höchst bedenkliches Verfahren zur Gasexploration zu protegieren: das „hydraulic fracturing“ (kurz auch „Fracking“ genannt).
Äußerst kritisch bei dieser Technologie ist, dass neben Press-Wasser und Sand auch hoch giftige Chemikalien ins das Bohrloch gepresst werden, um die Gasförderung zu optimieren. Auch das mit dem Gas aufsteigende Wasser – das als Sondermüll entsorgt oder neuerlich in Abbaubereiche injiziert wird – stellt eine Gefahr dar. Weder beim Einpressen noch beim Zurückführen des gefährlichen Gemisches dürfen die giftigen Zusätze mit dem Grundwasser in Berührung kommen. Gleiches gilt für die in der Tiefe verbleibenden Flüssigkeitsreste. Gerade Letztere geraten außer Kontrolle, denn niemand weiß, wie sie sich in den Folgejahren/-jahrzehnten durch die Klüfte, Verwerfungslinien und Störungszonen bewegen, um irgendwann Trinkwasserquellen zu kreuzen oder anderweitig die Erdoberfläche zu erreichen. Mehr Infos zu den Gefahren des Frackings finden Sie z.B. auf der Homepage von Robin Wood.